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04.04.2013

Rückenschmerzen

Oft besser als schnelles Operieren: Heilbaden in Schwefelwasser-Thermen

Rückenschmerzen sind in Deutschland heute eine Volkskrankheit - Neueste Studien zeigen: Sanfte Therapien sind oft ebenso wirksam wie ein chirurgischer Eingriff.

Bad Füssing - In Deutschland leiden heute acht von zehn Menschen im Laufe ihres Lebens unter behandlungsbedürftigen Rückenschmerzen. Bandscheibenschäden gehören zu den 20 häufigsten Diagnosen in den Arztpraxen. Schnelles Operieren ist oft nicht die beste Lösung und bringt oft nicht den gewünschten Heilerfolg. Das beweist mittlerweile eine Vielzahl von Studien. Aber: Was tun gegen die akuten Schmerzen, bis sich mit konventionellen Therapien der Heilerfolg einstellt? Für jedes Jahr rund 1,6 Millionen Menschen heißt die Antwort: Bad Füssing. Der niederbayerische Kurort ist bekannt für sein besonderes Thermalheilwasser zur natürlichen Behandlung von Rücken- und Gelenkproblemen. 90 Prozent der betroffenen Bad Füssinger Thermenbesucher bestätigen einer Studie zufolge die Heilwirkung der aus 1000 m Tiefe sprudelnden Schwefelquellen.

Bei Rückenbeschwerden oft besser als schnelles Operieren: Heilbaden und Wassertherapie im legendären Heilwasser der Thermen in Bad Füssing. Foto: Kur- & GästeService Bad Füssing

Warten statt operieren - diese Empfehlung geben Ärzte immer öfter, wenn Patienten über Rücken- und Bandscheibenbeschwerden klagen. Aus gutem Grund. So hat eine amerikanische Studie mit 500 Bandscheibenpatienten gezeigt, dass eine konservative "unblutige" Behandlung im Vergleich zur Operation die gleichen Ergebnisse und letztendlich sogar die gleichen Heilerfolge bringt. Die oft beobachteten negativen Spätfolgen von Operationen werden damit vermieden. Trotzdem hat sich in den letzten Jahren die Zahl der Rückenoperationen in Deutschland auf über 280.000 verdoppelt.
     
Studie beweist:
Thermalwasser reduziert Schmerzen und macht Gelenke beweglicher


Die längere Zeitdauer bis zur Besserung ist der einzige Nachteil der konservativen Behandlung mit Schmerz senkenden Spritzen und Krankengymnastik, mit Bewegung, Muskelentspannung und Arzneien zur Entzündungshemmung: Ohne Operation kann es bis zu eineinhalb Jahre dauern, bis sich der betroffene Nerv etwa im Bereich der Bandscheiben wieder beruhigt hat. Bad Füssing-Besucher und auch ein Großteil ihrer behandelnden Ärzte bestätigten bei einer Befragung: Die natürlichen Wirkstoffe des besonderen Bad Füssinger Thermalwassers helfen, den Heilungsprozess zu beschleunigen, vor allem aber akute Schmerzen zu lindern.
     
Mehr als 150 Ärzte, Masseure und Therapeuten begleiten in Bad Füssing heute die Gäste bei ihrer Therapie in Europas weitläufigster Thermenlandschaft. Gesundheitsscouts in einem speziellen "Treffpunkt Gesundheit" weisen Gästen und Patienten den Weg durch das breite Behandlungsangebot. Ein Unikat, das es nur in Bad Füssing gibt ist der Biovital BewegungsParcours: ein von Wissenschaftlern entwickeltes Open-Air-Rückentrainings-Center zur gezielten Behandlung und Vorbeugung von Wirbelsäulen und Gelenkerkrankungen. Besuchern stehen unter Anleitung von Therapeuten 30 ganz speziell für dieses Trainingszentrum entwickelte Übungsgeräte zur Verfügung. In Kombination mit dem Thermalwasser weist der Rückenparcours  - durch Studien bestätigt - völlig neue Wege bei der Behandlung von Gelenkproblemen.

Schwefelwasser - Schutzschild gegen freie Radikale

Jetzt haben Wissenschaftler in Wien nach fünfjährigen Untersuchungen auch  herausgefunden, dass Schwefelwasser die Schutzmechanismen des Körpers gegen die freien Radikalen im Körper stärkt und das gesundheitsschädliche LDL-Cholesterin Homocystein im Blut senkt.
     
Fast alle Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Diabetes und auch Rheuma würden vom oxidativen Stress durch freie Radikale negativ beeinflusst, heißt es in der Studie. Der Schwefel im Heilwasser reduziere auch signifikant den Homocysteinspiegel im Blutplasma. Homocystein kann ein mit auslösender Faktor für Herzinfarkt und Schlaganfall, Depressionen und Demenzerkrankungen im Alter sein.

Derzeit laufen Studien, die auch die Wirkung des Schwefelheilwassers gegen das gefürchtete Burnout-Syndrom und als natürliche "Medizin" gegen Stress untersuchen. "Wir rechnen bis Ende des Jahres mit konkreten Ergebnissen", sagt Bad Füssings Kurdirektor Rudolf Weinberger. "Ich bin fest überzeugt, dass sich auch bei diesen akuten Gesundheitsproblemen unserer Zeit die positive Wirkung unseres Schwefelthermalwassers zeigen wird."


Fakten zu Bad Füssing

Bad Füssing ist mit knapp 2,6 Millionen Übernachtungen, mehr als 290.000
Übernachtungs- und über 1,6 Millionen Tagesgästen pro Jahr Europas
übernachtungsstärkstes Heilbad. 85 Prozent der Gäste sind Stammgäste. Bad
Füssing verwöhnt seine Besucher mit der größten Thermenlandschaft Europas: 100
Therapie-, Entspannungs- und Bewegungsbecken mit insgesamt 12.000 Quadratmetern
Wasserfläche in den drei großen Thermen und in Hotels, Sanatorien und Kliniken.
Das legendäre Bad Füssinger Thermalwasser, das mit bis zu 56 ºC in einmaliger
Wirkstoff-Zusammensetzung aus 1.000 Metern Tiefe sprudelt, ist der Motor für
die Erfolgsgeschichte des Kurortes. Bad Füssings Heilwasser enthält eine
besondere Art von Sulfid-Schwefel mit starker Heilwirkung gegen
Gelenkerkrankungen, Rheuma und Rückenprobleme.


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