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20.08.2021

Spiel, Satz und Sieg: Bad Füssings neue Tennisanlage als Bühne für mehr als 200 Spieler aus aller Welt

Im Beisein der Bayerischen Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, ist Bad Füssings generalsanierte Tennisanlage jetzt offiziell wiedereröffnet worden.

Bad Füssing - USA, Kanada, Australien, Israel und viele europäische Länder: Die Tennis-Seniorenwelt ist aktuell im August und künftig jährlich zu Gast in Niederbayern bei den "Bad Füssing Open", einem Turnier, das in diesem Jahr erstmals in dem Kurort mit jährlich rund 2,4 Millionen Übernachtungen ausgetragen wird. "Möglich wurde das nur, weil wir uns in durch die Corona-Pandemie finanziell herausfordernden und unsicheren Zeiten auf die Förderung von Bund und Land bei der Sanierung unserer Tennisanlage verlassen konnten", sagte Bürgermeister Tobias Kurz bei der offiziellen Wiedereröffnung der generalsanierten Anlage gemeinsam mit Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer.

Rund 200.000 Euro investierte Bad Füssing in die Sanierung seiner Tennisanlage mit ihren neun Plätzen. Auf rund 6.000 Quadratmetern wurde der bisherige Ziegelmehl-Beleg, zum Teil 50 Jahre alt, abgetragen und entsorgt. Jetzt kämpfen die Tennisspieler auf einer dynamischen Schicht aus Lava-Gestein um Spiel, Satz und Sieg. Rund 420 Tonnen dieses neuen Belags wurden verbaut. Das entspricht etwa 16 Lastwagen-Ladungen.

90 Prozent der Investitionskosten erhielt die Kommune als Zuschuss. Die Frischzellenkur für die Anlage schafft einen echten Mehrwert für den Ort und weit darüber hinaus, wie Kurz deutlich machte: Denn erst mit der Sanierung konnten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, die Gemeinde in den nächsten Jahren zum Ausrichter der "Bad Füssing Open" zu machen.
Trotz zahlreicher Corona-bedingter Reisehürden sind allein im Premierenjahr über 200 Teilnehmern aus 14 Ländern am Start, sagte Veranstalter Norbert Peick bei der kleinen Feierstunde.

Die Fördermittel, von denen Bad Füssing profitierte, stammen aus dem "Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten". "Das Instrument der Städtebauförderung gibt wahnsinnig wichtige Impulse, wir wissen dies gerade in Bad Füssing mit unserem touristischen Schwerpunkt sehr zu schätzen", sagte der Rathauschef. Er bedankte sich für die reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten und die Umsetzung in einer Rekordzeit von weniger als einem Jahr vom ersten Antrag bis zur Fertigstellung.

In Summe rund 8,7 Millionen Euro flossen in den vergangenen Jahren in Bad Füssinger Projekte aus den Städtebauprogrammen des Bundes und Bayerns, wie Bauministerin Kerstin Schreyer deutlich machte. "Hier in Bad Füssing kann man hervorragend sehen, wie auch ein touristisches Ziel damit nochmals deutlich aufgewertet wird", sagte die Staatsministerin.

Im Rahmen ihres Besuchs zeigte Bürgermeister Kurz der Ministerin einige der Vorhaben, bei denen Bad Füssing in den vergangenen Jahren intensiv auf Zuschüsse setzte: Dazu gehört beispielsweise das neue Bad Füssinger "Tor des Nordens": ein großzügiges neues und grünes Entree für die Besucher. Am nördlichen Ortseingang am Kurpark entstand eine grüne, attraktive und interaktive "Willkommensmeile" für die Gäste. Rund 3,8 Millionen Euro investierte die Gemeinde. Rund zwei Drittel der Kosten erhielt der Kurort als Förderung aus verschiedenen Programmen des Bundes und des Freistaats Bayern.

Segnung der generalsanierten Bad Füssinger Tennisanlage (von links nach rechts): Bad Füssings Kur- und Tourismusmanagerin Daniela Leipelt, Passaus stellvertretender Landrat Klaus Jeggle, Staatsministerin Kerstin Schreyer, Landtagsabgeordneter Walter Taubeneder, Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz, Karl-Heinz Zängle, Vorsitzender des Tennisclubs Bad Füssing, und Sonja Prem aus dem Büro des Ersten Bürgermeisters. Foto: Kur- & GästeService Bad Füssing


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