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24.06.2024

Erfolgreiches "Comeback" der Kur: Jede zweite Ambulante Vorsorgeleistung in Bayern findet in Bad Füssing statt

Deutschlands beliebtestes Gesundheitsreiseziel Bad Füssing in Niederbayern profitiert besonders davon, dass medizinische Vorsorgemaßnahmen wieder Pflichtleistungen der Krankenkassen sind - auch dank einer umfassenden Informationsoffensive.

Bad Füssing - Es waren gute Nachrichten für Millionen Versicherte in Deutschland: 2021 beschlossen Bundestag und Bundesrat, dass medizinische Vorsorgemaßnahmen in den Heilbädern wieder Pflichtleistung der Krankenkassen werden. Die Entscheidung war seinerzeit ein Meilenstein: Bis dahin war es der individuellen - und bisweilen schwer nachzuvollziehenden - Entscheidung der Kassen überlassen, ob sie einem Kurantrag zustimmen oder ihn ablehnen. Jetzt liegen für Bayern erstmals Zahlen zum "Comeback" der Ambulanten Vorsorgeleistung vor. Danach profitiert Deutschlands beliebtestes Gesundheitsreiseziel Bad Füssing in besonderem Maße von der vor drei Jahren getroffenen Entscheidung: Gut jede zweite Ambulante Badekur, die 2023 in Bayern in Anspruch genommen wurde, fand in Bad Füssing statt.

In absoluten Zahlen war Bad Füssing mit seinen jährlich rund zwei Millionen Gästeübernachtungen Gastgeber für 5.500 der bayernweit 10.745 Ambulanten Vorsorgeleistungen 2023. Das geht aus einer Statistik des Bayerischen Heilbäder-Verbandes hervor.

Bad Füssing setzt auf umfassende Informationsoffensive
"Über diese positive Entwicklung und das Vertrauen der Gäste freuen wir uns sehr", kommentierte der Bad Füssinger Bürgermeister Tobias Kurz die Zahlen. Die Bad Füssinger Kur- & Tourismusmanagerin Daniela Leipelt begründete den Aufwärtstrend zum einen mit der schon immer starken Positionierung des Kurortes Bad Füssing in diesem wichtigen Angebotsbereich, aber auch mit dem Erfolg und der Wahrnehmung der breiten Informationsoffensive des Bad Füssinger Kur- & GästeService in den vergangenen drei Jahren: "Wir haben beim Thema Ambulante Badekur von Anfang an darauf gesetzt, unsere Gäste über ihre neuen Möglichkeiten und Rechte aufzuklären", sagte Leipelt.

Dazu zählen ein Kur- und Gesundheitsfinder als zentrales Informationsmedium in Print mit konkreten Tipps für den Antragsprozess, geschulte Mitarbeiter des eigenen Gesundheit ServiceCenters als kompetente Ansprechpartner für die Gäste, Präsentationen auf Verbraucher- und Gesundheitsmessen und ein eigens produzierter Imagefilm, der auch in Wartezimmern von Arztpraxen ausgestrahlt wurde.

Der Kur- und GästeService der Gemeinde Bad Füssing arbeitet auch dort sehr eng mit der Vereinigung Selbständiger Physiotherapeuten e.V. zusammen. Der Verein informiert regelmäßig die Bad Füssinger Gäste im Rahmen von kostenfreien Vorträgen in den Kurhäusern über die Möglichkeiten der Beantragung von Ambulanten Vorsorgeleistungen und vertritt die Interessen der rund 70 selbständigen Physiotherapeuten im Bad Füssing und im Bäderdreieck.

"Das Thema Kur ist und bleibt für uns auch weiterhin im Fokus unserer Arbeit und wir freuen uns, dass viele Kurgäste unser spezifisches medizinisch-therapeutisches Angebot sehr wertschätzen und diese Kompetenzen im Rahmen der Ambulanten Vorsorgeleistungen nun auch wieder stärker in Anspruch genommen werden", so Daniela Leipelt.

Für Kur-Urlauber bietet Bad Füssing optimale Voraussetzungen: Bad Füssing verwöhnt seine Gäste unter anderem mit 100 Therapie-, Entspannungs- und Bewegungsbecken mit 12.000 Quadratmetern Wasserfläche in den drei großen Thermen sowie in Hotels und Kliniken - und vielem mehr. Von 2019 bis 2024 zeichnete das Magazin "FOCUS" Bad Füssing sechs Mal in Folge als "Top-Kurort" aus. Erfolgsgeheimnis Bad Füssings ist bis heute sein Thermalwasser: Der natürliche, heilkräftige Schatz, der 56 Grad heiß aus 1.000 Metern Tiefe empor sprudelt, ist bis heute Gästemagnet Nummer 1.

Bad Füssing will zusätzliche Potenziale beim Thema Kur
über den Bayerischen Heilbäder-Verband erschließen

Sowohl die Bad Füssinger Kur- & Tourismusmanagerin als auch der Bad Füssinger Bürgermeister Tobias Kurz, der auch stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbandes ist, sehen bei der Ambulanten Vorsorgeleistung noch große Wachstumspotenziale. Bei der früher auch als "Offene Badekur" bekannten Leistung zahlen die Kassen die Kosten für ärztliche Behandlungen und für die vom Arzt verordneten Medikamente sowie für Anwendungen wie Bäder, Massagen und andere Therapieangebote. Zu den Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Kurtaxe und Fahrt erhalten Versicherte von der Kasse einen Zuschuss.

Viele Versicherte kennen ihren Anspruch nicht
"Viele Versicherte kennen diesen Anspruch jedoch auch heute noch nicht und auch für viele Hausärzte ist das Thema noch immer neu", sagt Tobias Kurz. Der Bayerische Heilbäder-Verband führt zusammen mit dem CME-Verlag Fortbildungen für Hausärzte durch. Seit April 2023 wurden 2.300 Hausärzte geschult und für das Thema sensibilisiert, betont er und ergänzt: "Wir dürfen in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, um das Potenzial auszuschöpfen um noch mehr Menschen eine Ambulante Vorsorgeleistung ermöglichen zu können", so der stellvertretender bayerische Heilbäder-Chef.

Premiere für den digitalen Kurantrag
Ein weiteres Projekt soll für gesetzlich Krankenversicherte den Weg zur Kur noch einfacher machen: der digitale Kurantrag, der sich online ausfüllen und elektronisch direkt an den Hausarzt verschicken lässt. Rund 200.000 Euro an Fördermitteln sowie umfassende eigene Investitionen des Heilbäder-Verbandes flossen nach Angaben des Bad Füssinger Bürgermeisters in den vergangenen beiden Jahren in das Projekt.

Mit Erfolg: Bad Füssing hat den digitalen Kurantrag mittlerweile in seine Website integriert www.badfuessing.com/pdf/kur/antrag-ambulante-vorsorgeleistung.pdf

Deutschlands beliebtestes Gesundheitsreiseziel Bad Füssing in Niederbayern profitiert besonders davon, dass medizinische Vorsorgemaßnahmen wieder Pflichtleistungen der Krankenkassen sind. Foto: Kur- & GästeService Bad Füssing

Foto: Kur- & GästeService Bad Füssing


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